20.3.26, 15.46 Uhr bis 20.4.26, 3.37 Uhr
Die Sonne durchquert den Frühlingspunkt
Widder 2026: Warum diese Zeit kosmisch gesehen eine ganz besondere ist, auch wenn offensichtlich politisch gesehen alles beim Alten bleibt
Seit Jahrtausenden wird in vielen Schriften, heiligen wie nicht heiligen, die Hoffnung auf eine Zeit geschürt, in der es keine kriegerische Gewalt mehr geben wird. Diese Hoffnung findet sich auch in spirituellen Traditionen wie in der Astrologie. Und regelmäßig werden diese Hoffnungen wie jetzt wieder im Iran zunichte gemacht und meist einer Seite die sogenannte Schuld an dem unerfreulichen Zustand zugeschoben. Leider ist es nicht so einfach, wenn man den Schweizer Historiker Daniele Ganser oder die Russlandexpertin Gabriele Krone-Schmalz zu Wort kommen lässt. Die Wahrheit beginnt bekanntlich zu zweit. Die Welt ist ein ineinander verschränktes Kuddelmuddel, ungeachtet der oft einseitig kommentierenden Presse.
Der Schweizer Journalist Roger Köppel kommentierte jüngst die Gorillaverhaltensweisen von Donald Trump und anderen Machtpotentaten als Mahnung, aus einem in den letzten Jahren entstandenen, naiv gefährlichen Gutmenschentum aufzuwachen und sich den Realitäten zu stellen. Ohne deshalb diese destruktiven Machenschaften gut zu heißen:
https://youtu.be/bCjm2YG8HVA?is=lneqbIuZS82jfvNx
Das kardinale Feuerzeichen Widder signalisiert den Beginn des Frühlings und damit des Lebens. Der Jahresbeginn müsste eigentlich, wie in einigen Kulturen noch gängig, am Frühlingsbeginn liegen. Der Winter liegt hinter uns und aus dieser Ruhe resultiert die Kraft des unbändigen Widderzeichens. Ohne Aggression kein Leben. Ohne Kraft der jungen Pflanzentriebe in Verbindung mit der zunehmenden Wärme der Sonne mit ausreichend Wasser gäbe es kein Grün, kein Leben und damit keine Hoffnung. Ob wir aus dieser auch in uns liegenden Kraft technologiegestützte Schlachten gestalten, die andere Menschen umbringen und einige wenige, die nicht selbst an der Fron sind, reich machen, liegt an uns Menschen selbst. Haben zwei Weltkriege nicht ausgereicht, um auf andere Weise erfolgreiche Konfliktlösungen zu bewerkstelligen? Wir erdulden als EU-Normalbürger seit Jahren eine Zumutung nach der anderen und können unsere Politiker nicht davon abhalten, den Weg des Wahnsinns zu gehen: Corona, Russlandkrieg, Energie- und Klimakrise, digitale Identität und digitales Geld, Irankrieg – was wird dann folgen?
Diesen Zumutungen zum Trotz lohnt es sich, sich in jedem Alter mit planetaren Archetypen zu befassen. Sie zeigen auch auf, wie unreif viele Machtträger noch sind. Ein hervorragendes Einführungsbuch in die Astrologie finde ich "Glück und Selbstverwirklichung im Horoskop" von dem inzwischen verstorbenen Astrologen Nicolaus Klein.
Der vierte, sogenannte himmlische Quadrant von Steinbock bis Fische ist in seiner Eigenart bei den meisten noch nicht angekommen. Damit bleiben gesellschaftlich gesehen seelisch echte, gewachsene, passend verantwortete (Steinbock) Strukturen, Freiheit (Wassermann) sowie Empathie (Fische) auf der Strecke. Ginge es nach mir und vielen anderen, sollten wir alle schon in der Schulzeit einen Grundkurs in planetaren Archetypen und deren zeitliche Rhythmen absolvieren, so wie wir alle heute word und windows ausreichend beherrschen. Wie schon in vorigen Blogs geschildert, befinden wir uns in einer einzigartigen Folge von Konstellationen, von denen die jetzige die Saturn-Neptun-Konjunktion zwischen 0 und ein Grad Widder bildet, die den galaktischen Schöpfungspunkt darstellt. Jetzt wird dieser noch intensiviert von der laufenden Sonne. Licht kommt sozusagen auf die Urkräfte Saturn und Neptun, gefolgt in kurzer Zeit von weiteren schnell laufenden Planeten, die über diese Konjunktion laufen. Alle Ende Fische und Anfang Widder Geborene sollten dabei viel spüren: Von angenehm empfundenen wie unangenehm empfundenen Beschränkungen und Re-Set Empfindungen bis hin zu Heilungen. Das kann durchaus auch andere Geborene betreffen, denn wir haben ja in unserem individuellen Horoskop mehr als 10 wichtige Punkte stehen. Bei den Ende Fische und Anfang Widder Geborenen geht es um die Sonne als Vitalitäts- und Ausstrahlungspunkt. die bei der meist oberflächlichen Sonnenzeichenastrologie leicht benennbar sind.
Intensiv hat diese Saturn-Neptun-Konstellation, eingebettet in weitere wichtige, u.a. die Astrologin Silke Schäfer beschrieben und sie auch in ihrer Comunity tanzend gefeiert. Das kurze Video kommt auch auf diesen Tanz am 20.2. in einem Film zu sprechen und auf diese besondere Zeit, die sich bis in den April zieht und darüber hinaus.
https://youtu.be/web7TZWVn74?is=QHiSD-99jws06BLH
Auch hier liegt es ganz an uns, welcher Seite wir uns zuwenden und welche wir kultivieren analog zu der Indianergeschichte mit den zwei Wölfen: einer ist gierig, nie zufrieden und destruktiv, der andere friedlich empathisch und konstruktiv. Welcher gewinnt, ist unsere Entscheidung im Sinne, welchen Wolf wir füttern.
Donald Trump füttert zusammen mit Netanjahu offensichtlich wieder stark den destruktiven Wolf und macht seine Bemühungen, letztes Jahr Frieden zwischen der Ukraine und Russland zu befördern, zunichte. Einige loyale Gefolgsleute haben sich von ihm bereits verabschiedet.
Ungeachtet dieser politischen Zumutungen, die wir nicht ändern können: Vergessen wir nicht, den Frühling und die Natur in ihrer Blütenpracht und in ihrem jungen Grün zu feiern. Das Schubert Lied „Im Grünen“ bringt diese Kraft in eine reich an musikalischen Impulsen und Worten inspirierende Melodie:
https://www.youtube.com/watch?v=vMu-2Tv_lWs&list=RDvMu-2Tv_lWs&start_radio=1