krebs26

21.6. bis 22.7.26:

Die Sonne durchwandert das kardinale Wasserzeichen Krebs

Krebs oder wie steht es individuell um meine und kollektiv um unsere Heimat?

Krebs steht als kardinales Wasserzeichen in der Logik des Tierkreises am IC, also an tiefster Stelle im Horoskop. Kardinal bedeutet hier, dass Impulse aus dem Inneren und Themen wie Weiblichkeit im Sinne von Eindrücke empfangen sowie Fruchtbarkeit – körperlich und seelisch - bestimmend sind.

Bildlich gesprochen ist das IC der Punkt tiefster seelischer Verwurzelung, der uns persönlich über unsere Familie mit unseren tiefsten Anliegen und universell mit der Menschheitsfamilie verbindet.

Krebs bildet mit Skorpion und Fische das Wassertrigon und weist damit auf den seelischen Hintergrund von uns Menschen hin.

Im besten Fall können wir – egal wo der Krebs in unserem Horoskop steht - unserem Bedürfnis nach emotionaler Resonanz und Geborgenheit ausreichend nachkommen, innerhalb und außerhalb unserer Familie. Familie heißt für mich auch, ausreichend viele Wahlverwandte außerhalb der Familie im eigentlichen Sinn vorzufinden, Menschen, die ich ausreichend verstehe und die auch mich ausreichend verstehen, ohne dass wir deshalb in jedem Punkt übereinstimmen. Menschen, die Reibungen nicht als Bedrohung empfinden, sondern als Punkt laufender Klärung hin zu eigener Lebensmeisterschaft. Das erklärt dann den Steinbock am MC als gegenüberliegendes Zeichen von Krebs am IC.

Seit Jahren dominiert das Thema „Inneres Kind“ den Ratgebermarkt. Das heißt, wir alle haben ein Leben lang das innere Kind in uns wahrzunehmen im Sinne: Was brauche ich im Moment und wie kann ich als inzwischen Erwachsener selbst dafür sorgen? Wenn dieser Spagat immer wieder gelingt, heißt das auch, wir sind in Kontakt mit uns selbst und damit astrologisch mit unserem Mond verbunden, als Herrscher des Krebses. Und wir respektieren dann auch meist die Bedürfnisse anderer, ohne dass wir uns dafür gegen unseren Willen einspannen lassen. Denn der gegenüberliegende Steinbock sorgt dann ggf. auch für Abgrenzung. Die laufende Bewältigung der Achse Krebs- Steinbock wiederum ist Voraussetzung für das Gelingen der Achse Löwe-Wassermann:

Als souveränes und entwicklungsfähiges Individuum, d.h. als ein unteilbares Ganzes, unterwegs zu sein, um geistige Schnittmengen mit gewissen Menschen auf Augenhöhe zu finden, die eine gemeinsame Frequenz und damit ein echtes gegenseitiges Verständnis auf geistiger Ebene hervorrufen. Jenseits von Opportunismus, Unterdrückung und Egozentrik bis hin zu Narzissmus.

Der Krebs ist ein Tier, das laufend zwischen Wasser und Land pendelt. Die Introvertiertheit von krebsbetonten Menschen besteht darin, dass sie erst mal ihre eigene Befindlichkeit eruieren müssen, um dann im Außen herauszufinden, ob es da ausreichend Schnittmengen gibt oder eben nicht. Die sprichwörtlichen Launen krebsbetonter Menschen (und das können auch Menschen sein, die weder Sonnenzeichen Krebs noch Aszendent Krebs sind) sind darauf zurückzuführen, dass sie wie ein Kind Innenwelt mit Außenwelt verwechseln und meinen, die Außenwelt müsse immer so sein, wie sie es gerade brauchen. Dieses Verhalten ist auf Dauer infantil. Der erwachsene Krebs weiß, dass er das nicht von der Außenwelt erwarten kann und übernimmt die Verantwortung für seine Bedürfnisse und Innenwelt. Und wenn es dann mal zufällig so sein sollte, dass die Außenwelt mit der Innenwelt korrespondiert, ist es ein Boden, wo krebsbetonte Menschen sich wohl fühlen und warmherzig mit anderen in Kontakt gehen. Und das Gegenüber auch wieder loslassen können.

Was individuell gesehen in jedem Alter relevant ist – unser aller Bedürfnis nach Geborgenheit und Schutz - ist genauso wichtig auf kollektiver Ebene. Eines ist ganz offensichtlich: Seit der unkontrollierten Massenmigration, bei der die meisten Zuwanderer alimentiert werden und oft Gewalttäter mit Migrationshintergrund mehr oder weniger ungeschoren davon kommen, seit den nach wie vor offiziell unaufgearbeiteten Coronaverbrechen sollen wir uns offensichtlich im eigenen Land nicht mehr wohl und sicher fühlen. Gleichzeitig gibt uns die Politik gemäß eines entarteten Steinbocks immer mehr vor, wie wir zu denken und zu fühlen haben. Dass das auf Dauer nicht gut gehen kann, wird immer mehr Menschen in diesem Lande klar. Vor allem den Ostdeutschen. Denn die sind durch die DDR Erfahrungen nachhaltig geimpft und wollen sich das nicht mehr nehmen lassen, was sie angeblich seit der Wiedervereinigung bekommen haben: Meinungsfreiheit. Ich sehe seit Jahren, dass wir von den Ossis uns einige Scheiben in Bezug auf Demokratie und gesundes Selbstbewusstsein abschneiden können.

Auch die Debatte darüber, dass wir mittlerweile 81 Jahre nach Ende des zweiten Weltkriegs nicht mehr mit schlechtem Gewissen geduckt oder nur über sich materiell auszahlende Leistungszwänge, gepaart mit Obrigkeitshörigkeit, durchs Leben gehen sollten, gewinnt an Relevanz. Was umgekehrt nicht heißt, die Verbrechen des Nationalsozialismus zu minimieren oder gar zu leugnen! Folgendes Paradox lässt sich meiner Meinung nach seit vielen Jahren beobachten: Der massive Hinweis von Seiten der Politik und Mainstreammedien, nie wieder in die Falle des Faschismus zu geraten, befördert seltsamerweise genau diese Entwicklung! Weil die da oben (Steinbock) uns da unten (Volk) nicht zutrauen wollen, selbst zu denken, zu fühlen und zu entscheiden.

Tatsache ist, unsere kollektive Identität steht mehrfach auf dem Spiel. Auch das gehört zum Thema Krebs: Was bedeutet Heimat für uns? Fühle ich mich hier ausreichend ernst genommen und wohl? Womit sind wir als Volk – durchaus mit multinationalen Hintergründen - nicht einverstanden? Doch multinational kann nicht heißen, deutsche Befindlichkeiten und Charakteristiken zu Gunsten muslimischer, afrikanischer oder sonstiger eindeutig nicht deutscher Befindlichkeiten leugnen zu müssen! Migranten, die hierher kommen, muss klar sein, dass sie sich an gewisse, für sie ggf. unbequeme Regeln anpassen wollen. Auch wenn das von unserer Regierung absichtlich völlig anders dargestellt wird. Mit dem Ziel, die einheimische Bevölkerung zu verunsichern und zu entwerten.

Ich sehe jedenfalls in nächster Zeit eine an Heftigkeit wachsende Auseinandersetzung auf uns zukommen, in Bezug auf das, was es heißt, „deutsch“ zu sein. Jenseits von engstirniger Reinheitsideologie, aber auch jenseits eines als „bunt“ verkauften Mulitkulti Einheitsmantsch-Konfusionsbreis, wie es jüngst Bärbel Bas darstellte. Tatsache ist: Die Regierungsparteien vertreten uns nicht mehr, sie unterdrücken uns, kleben gemäß einer destruktiven Nibelungenlogik an der Macht, um Privilegien zu beanspruchen, deren Voraussetzung diese Kartellparteiklasse längst nicht mehr erfüllen. Denn Politik ist nicht Herrschaft über Menschen (Steinbock pervertiert), sondern Dienst am Menschen, eingerahmt von sinnvollen Regularien. Der nur von erwachsenen demokratischen Vertretern ermöglicht werden kann. Das entspricht der integrierten Achse Krebs Steinbock.

Wie sehr die Kartellparteien unbequeme Wahrheiten tabuisieren, um sich selbst nicht in Frage zu stellen, zeigte jüngst der Eklat von Ben Berndts Interview mit Björn Höcke. Wie gesagt, mache ich weder Werbung für die AfD noch für Björn Höcke. Das muss jeder Wähler selbst entscheiden. Aber eine von den offiziellen Medien verfemte Persönlichkeit wie Björn Höcke in Ruhe vier Stunden ausreden zu lassen und ggf. festzustellen, der Mann trifft in vielen Punkten das, was ich auch denke – dass das von den Kartellparteien kriminalisiert wird mit dem Vorschlag von Saskia Esken, solche Sendungen in Zukunft wirtschaftlich abzustrafen und damit zu verhindern, zeigt, was Stand der Dinge ist. Wir sind dabei, in eine DDR 2.0 zu schlittern. Es bewahrheitet sich die psychologische Grundregel, dass das Verdrängte sprich nicht Aufgearbeitete in neuen Kleidern wiederkehrt. Denn die nötige faire Auseinandersetzung mit den ehemaligen DDR Bürgern wurde bei der Wiedervereinigung komplett ausgeblendet. Selbst da, wo die alte BRD von der DDR hätte profitieren können – z.B. im Hochleistungssport – wurden weltbekannte Trainer wie Jutta Müller wie ein altes Möbelstück abgestellt und nicht in das neue Deutschland integriert. Die unkorrigierte Dominanz des Westens hat paradoxerweise zur Folge, dass wir seit Jahren – verursacht durch kriminelle Eliten im Hintergrund – immer mehr DDR Verhältnisse bekommen. Was wiederum beweist, dass eine funktionierende Demokratie nur durch ernstzunehmende Opposition lebt. Doch genau die, nämlich die AfD, gehört nach Meinung der regierenden Parteien verboten. Stelle ich mich jedoch der Opposition nicht wirklich, lande ich selbst gemäß dem Kommunikationsbestseller „Miteinander reden“ von Friedemann Schulz von Thun im Keller der Entartung. Ob die Kartellparteien noch die Kurve kriegen wollen? Und wenn nicht, wie stellen wir es an, politisch glaubwürdige Verhältnisse in diesem Land gewaltfrei wieder herzustellen? Und a propos Wiederkehr des Verdrängten: Die Kartellparteien sind mit Rückenwind von Brüssel dabei, Russland endgültig als Feindbild zu zementieren, anstatt mit Russland zu reden, was – wenn die politischen Verhältnisse so bleiben - einen Krieg nach sich ziehen wird. Einige deutsche Autokonzerne stellen bereits um auf Rüstungsproduktion. Haben zwei Weltkriege nicht gereicht? Auch das heißt nicht, den Angriff Russlands auf die Ukraine zu leugnen. Doch das Drama begann bereits vor mehr als 12 Jahren und diese Hintergründe einschließlich des gescheiterten Friedens aufgrund der Intervention von Boris Johnson vor wenigen Jahren in Istanbul werden in den offiziellen Medien bewusst ausgeblendet.

Der Schweizer Journalist Roger Köppel von weltwoche daily legte passend nach und interviewte Björn Höcke zwei Stunden lang über das Thema Identität und Deutschland, das bei Ben Berndt zu wenig zur Sprache kam. Wir haben hier zwei Stunden intelligente, bildungsfundierte Unterhaltung über deutsche Identität und das, was sie aus Sicht von Björn Höcke und Roger Köppel verhindert. Diese spannende Diskussion animiert die Zuhörer im besten Fall dazu, sich auch eigene Gedanken zu machen.

Für mich war einer der Schlüsselsätze Höckes: „Wir müssen eine offene Debatte darüber erzwingen, wie wir in Deutschland in Zukunft leben wollen.“ Doch genau diese Diskussion wird durch die Brandmauer der Kartellparteien verhindert, die uns überdies in einen Krieg mit Russland verwickeln wollen. Björn Höcke hat durchaus strategisch längerfristige Ziele auf friedlicher Basis für eine zukünftige Rolle Deutschlands entwickelt: Als Brückenbauer in Bezug auf Bildung und Wirtschaft zwischen West und Ost, die Bürger zu Mündigkeit ermunternd.

Heraklits berühmter Satz „Der Krieg ist der Vater aller Dinge“ hat Jean Gebser ergänzt durch „Der Frieden ist die Mutter aller Dinge“. Das passt wiederum zur archetypischen Orientierung des lebenszugewandten Zeichens Krebs. Und Krieg im Zitat von Heraklit muss nicht Auseinandersetzung mit Waffen bedeuten! Es kann einfach auch heißen, gefordert zu sein, sich zu reiben – auch verbal – Probleme im Außen zu meistern.

Und dem Frieden erteile ich hier das Wort durch Dieter Hallervordens passendes Lied:

https://youtube.com/shorts/oiCXEewwWg4?is=zAnXpQ22BOCaQHXn

Zurück zur Astrologie: Krebs ist nicht zuletzt ein Zeichen, bei dem Empathie mit sich selbst und anderen wichtig ist. Das heißt, fähig zu sein, sich auch ausreichend in den anderen hineinzuversetzen, aber sich nicht mit ihm zu identifizieren. Auch das entspricht der Achse Krebs Steinbock. Wir bleiben von der Geburt bis zum Tod Individuen, auch bei allen Thematiken, von denen wir uns persönlich betroffen fühlen. Dann den nötigen Abstand durch entsprechende Reflexion zu finden, heißt auch, immer wieder den nötigen Abstand zu uns selbst zu finden, damit wir unseren Gefühlen nicht völlig auf den Leim gehen, wir nicht blind, sondern überlegt und bewusst handeln. Es heißt aber auch, dass wir unsere Gefühle nicht völlig ausblenden. Denn sie sind wichtiger Motor von Kreativität und Erkenntnissen, die uns selbst betreffen und die ggf. über uns hinausreichen. Nicht von ungefähr texteten die 68iger „Das Private ist politisch“ und nicht von ungefähr lautete der Spruch am Tempel von Delphi „Erkenne dich selbst“. Das heißt, erkenne deine Licht- und momentanen Schattenseiten, die immer auch Entwicklungsaspekte beinhalten. Wenn wir uns die Zeit nehmen, sie nach und nach bewusst zu machen. Das Motto des Krebses lautet: Leben ist im Fluss des Lebens ein fortwährender Geburtsprozess. Zusammen mit dem den Krebs ergänzenden Steinbock mündet es in die Erkenntnis: Leben ist ein fortwährender Entwicklungs- und ggf. Erziehungsprozess. Erziehung nicht im Sinne schwarzer Pädagogik, sondern ein dem Leben zugewandter Reifungsprozess, bei dem eigene Bedürfnisse, Talente, Erkenntnisse in stimmigen Rhythmen und Zeitzyklen integriert werden.

Krebs als kardinales Wasserzeichen entspricht in der Natur mäandernden Bach- und Flussläufen, saftigen Bäumen und Blumenwiesen. Friedrich Smetanas Stück „Die Moldau“ aus seiner Symphonie „Mein Vaterland“ bringt Quellen und Bäche zum Erklingen, die nach und nach den Fluss Moldau entstehen lassen:

In diesem Sinne wünsche ich allen Lesern viel Freude und Erfolg damit, in die eigenen Gewässer des persönlichen (Unter)-Bewusstseins zu tauchen und ihre Schätze ans Land der Erkenntnis zu bringen!


 

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